Code of Conduct

Unser Code of Conduct bildet die Grundlage für ein achtsames, respektvolles und diskriminierungssensibles Miteinander auf dem FLINTA*SIALAND. Er steht für Vielfalt, Offenheit und gegenseitigen Respekt – mit dem Ziel, einen Raum zu schaffen, in dem sich alle Menschen sicher, wohl und willkommen fühlen können, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Identität, Behinderung, Sprache oder Lebenserfahrung.

Mit dem Betreten des Festivalgeländes erkennt ihr diesen Verhaltenskodex an. Wir bitten alle Besuchenden, ihm mit Verantwortung und Ernsthaftigkeit zu begegnen.

  1. Kein Platz für Diskriminierung. Diskriminierung und menschenfeindliche Haltungen – etwa Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Ableismus, Klassismus oder Feindlichkeit gegenüber queeren Personen – haben bei uns keinen Platz.

  2. Gewaltfrei feiern. Jegliche Form von Gewalt ist verboten – körperlich ebenso wie seelisch (Beleidigungen, Drohungen, gezieltes Einschüchtern).

  3. Grenzen respektieren. Ein „Ja“ ist nur ein Ja, wenn es klar und freiwillig gegeben wurde. Ein „Nein“ ist immer ein Nein. Auch Schweigen oder Unsicherheit sind keine Zustimmung.

  4. Keine Fotos ohne Zustimmung. Frage grundsätzlich um Erlaubnis. Am Eingang gibt es pinke Bänder für alle, die nicht fotografiert werden möchten. Respektiere das.

  5. Unterschiede anerkennen. Wir gehen freundlich, empathisch und vorurteilsfrei miteinander um. Aussagen, die Menschen in Schubladen stecken oder Stereotype reproduzieren, haben hier keinen Platz.

  6. Geschlecht und Pronomen respektieren. Du kannst einem Menschen nicht ansehen, welche Pronomen er nutzt. Frag respektvoll nach – und verwende die Pronomen, die dir genannt werden.

  7. Mehrfache Diskriminierung anerkennen. Viele Menschen erleben mehrere Diskriminierungsformen gleichzeitig. Wir begegnen diesen Überschneidungen mit Sensibilität und Solidarität.

  8. Fehler sind Teil des Lernens. Wenn dich jemand auf verletzendes Verhalten anspricht, höre zu und nimm die Kritik ernst. Und wenn du selbst etwas beobachtest: Sprich es an – respektvoll, aber deutlich.

  9. Verantwortung und Miteinander. Passt aufeinander auf, unterstützt euch gegenseitig und greift ein, wenn jemand Grenzen überschreitet – oder wendet euch an unser Awareness-Team.

  10. Bitte nicht ins Wasser. Das Gelände grenzt direkt an das Hafenbecken. Sprünge ins Wasser sind lebensgefährlich: unbekannte Tiefe, Hindernisse unter der Oberfläche, schwieriger Ausstieg, Kälteschock. Haltet Abstand zur Kante – besonders im Dunkeln und nach Alkohol. Passt auch auf eure Freund*innen auf.

Awareness heißt für uns

  • Wir achten aufeinander. Wir hören zu.
  • Wir respektieren Grenzen.
  • Wir unterstützen, wenn sich jemand unwohl fühlt.
  • Wir alle tragen Verantwortung füreinander.

Das Awareness-Team ist für euch da

Wenn du dich nicht sicher fühlst oder etwas erlebst, das diesen Grundsätzen widerspricht, ist unser Awareness-Team für dich da – parteilich, unterstützend und vertraulich. Erkennbar ist das Team an den pinken Westen mit der Aufschrift „Awareness“.

Du entscheidest, was du erzählen möchtest und welche Unterstützung du annimmst. Wir hören zu, stellen deine Wahrnehmung nicht in Frage und behandeln alles vertraulich.

01575 5885086 · support@aware-nrw.com

Wichtig zu wissen

Diskriminierung, Abwertung oder übergriffiges Verhalten haben bei uns keinen Platz – bei Verstößen behalten wir uns entsprechende Konsequenzen vor, bis hin zum Ausschluss von der Veranstaltung.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen aufgefallen sind, den Zutritt zu verwehren oder sie von der Veranstaltung auszuschließen.

Gemeinsam gestalten wir einen offenen, respektvollen und solidarischen Festivalraum.